Chansons in F-Moll. Teil 2.

Am 29. September war es nun soweit:

  • Das erste Mal treten wir im ehrwürdigen Gewandhaus auf.
  • Das erste Mal stehen wir als Backgroundchor für eine Band auf der Bühne.
  • Das erste Mal haben wir eine eigene Künstlergarderobe.
  • Das erste Mal durchlaufen wir einen Soundcheck.

Das war bisher für unsere Konzerte nicht notwendig, denn wir sangen an Orten, wo die Straßenbahn durch den Song fährt, das Stimmengewirr im Weihnachtstrubel nicht abebbt oder die Akustik eines Kirchenschiffes keiner weiteren Verstärkung bedurfte.

Foto @Marek Ullrich

Da standen wir nun auf der Bühne vor einem ausverkauften Saal, geblendet vom gleißenden Scheinwerferlicht. Man sah nicht viel bis auf die ersten Stuhlreihen und spürte dennoch die Erwartung, die sphärisch aufstieg, als wir von dem Sänger Sebastian Thon angekündigt wurden. Und dann war es plötzlich weg – das Lampenfieber, und wir hatten Freude und Spaß am gemeinsamen musikalischen Finden und Verschmelzen.

 

Foto @Marek Ullrich

Es war ein magischer Moment als die letzten Töne des Cellos zum letzten Song des Abends „Wo sind die Clowns“ hauchzart entschwunden sind. Diese Adaption aus dem Musical „A Little Night Music“ von 1973, vielen bekannt durch die Coverversion von Katja Ebstein, wie auch die Eigenkomposition von Casino Fatale „Das Leben in F-Moll“ wurden von uns gesanglich begleitet. Mit dieser alles verbindenden Leidenschaft und der Begeisterung der Darbietung war es auch nicht verwunderlich, dass wir zum ersten Mal die Bühne mit Standing Ovations verließen.

 

Foto @Sergey Sivushkin

Erfüllt von großer Dankbarkeit und Glückseligkeit ließen wir den großartigen Abend im Barcelona ausklingen.

Wir danken Euch, Casino Fatale, für das grandiose Erlebnis und für Euer Vertrauen in uns.

Und für alle, die diesen Abend verpasst haben: Es wird nicht beim ersten Mal bleiben.

Text: Kerstin Langwagen; Fotos: Marek Ullrich, Sergey Sivushkin

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