Westklang goes „Vokalrausch“

Am 21. September waren wir dabei bei der mittlerweile 6. Auflage des A Capella-Festivals VOKALRAUSCH im wunderbaren Leipziger Kupfersaal. Erstmalig waren jedoch nicht Bands, sondern ausschließlich Chöre geladen. Im Line-Up vereinte Daniel Barke, Organisator des Konzertes und selbst passionierter Sänger und Chorleiter, insgesamt vier Chöre. So kamen unter einem Dach zusammen: LYPE, CHORNFELD, die YOUNG VOICES BRANDENBURG und unser eigener unverwechselbarer WESTKLANG. Es war eine immens große Freude und Ehre für uns, zusammen mit all diesen leidenschaftlichen Sängerinnen und Sängern das Publikum an diesem Abend von der Schönheit und Kraft des Chorgesangs überzeugen zu dürfen. Auch waren wir die Ersten auf der Bühne und gaben somit den Startschuss! Unsere Konfetti-Kanone zündete pünktlich am Ende von „Keep moving“ und brachte den stimmungsvollen Rausch farbgewaltig in feierlichen Schwung.

Mit besonderer Spannung und Vorfreude fieberten wir der Premiere von „Wechselt die Beleuchtung“ entgegen. Diesen wahrhaft zwielichtigen Song der Berliner Elektro-Soul-Pop-Gruppe LAING haben wir mit viel Lust und Hingabe einstudiert, zuletzt noch einmal ganz intensiv auf unserer Chorfahrt nach Halle. Als vierstimmigen Satz für uns arrangiert hat den Song kein Geringerer als Daniel Barke selbst! Nun sollte auch er ihn zum allerersten Mal live hören! Tatsächlich waren wir selbst ganz berauscht von der Power, die der Song an dem Abend auf der Bühne bekam. Dank einer versierten und präzisen Hand in der Beleuchtung konnte kurzfristig die Idee realisiert werden, das Saal- und Bühnenlicht in den entscheidenden Momenten komplett zu löschen, so dass alles im Dunkeln lag, um im nächsten Augenblick wieder blendend aufzuleuchten: ein toller Effekt, der für helle Begeisterung sorgte!

Darüber hinaus gaben wir vertraute Lieblinge aus unserem Repertoire zum Besten wie das sehnsüchtige „Una notte a Napoli“ und das rhythmisch beschwingte „The Garden“. Spätestens mit „Hold back the river“ rauschten dann aber wieder sanfte Wellen durch den Raum, der Fluss des Lebens, den man allzu gern manchmal an- und festhalten möchte, ganz nach dem Goethe’schen Motto „Verweile doch! Du bist so schön!“. Erstmalig belebten wir das lange und sich wiederholende Outro des Songs mit kleineren Solo-Fills: minimale Akzente, die dem Song eine zusätzliche Farbe und Fülle verleihen.

Nachdem wir unseren Beitrag zum abendlichen Programm geleistet hatten, genossen wir es dann noch sehr, uns unter das Publikum zu mischen und den anderen Chören zu lauschen, welche den VOKALRAUSCH über Untiefen und Kaskaden schließlich zu seiner Mündung führten.

Text: Christine Kretschmar; Fotos: Westklang

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